geschichte_1

Drei Episoden.

Es war einmal ...
Ein wahres Märchen in drei Episoden:

1. Episode
Es war einmal eine Bremerin, die von einem „Tanzschul-Virus“ befallen wurde. Sie tanzte, tanzte und begann mit dem Turniertanzen. All das war ihr aber nicht genug, sie wollte ihr Leben lang tanzen.
Und so begann sie in Hamburg ihre Tanzlehrerausbildung. Sie lernte bei international renommierten Lehrern wie Gerd Hädrich, damals Präsident des ADTV und Wolfgang Onitz, Weltmeister der Profis in den Lateinamerikanischen Tänzen.
Mit einer 1,4 erhielt sie das Zeugnis ihres Traumberufes. Sie unterrichtete an Tanzschulen in Essen und Bremen und war glücklich.

2. Episode
Die Liebe! In Bremen lernte Sie - natürlich in der Tanzschule – ihre große Liebe kennen: Sie heirateten, zogen in den Süden Deutschlands und bekamen 3 süße Kinder, die eine „Tanzlehrerpause“ erforderten.

3. Episode
Die eigene Tanzschule. Die Existenz der heutigen Laupheimer Tanzschule gründet eigentlich in dem ersten Dellmensinger Dorffest 1985. Hier war die junge Familie sesshaft geworden. Freunde baten ihre „Tänzerin“ für das Fest ein paar historische Tänze einzustudieren. Eine Polonaise, ein Menuett und die Fledermaus-Quadrille in Kostümen des Ulmer Theaters waren ein großer Erfolg.

Die Paare waren nun gleichfalls vom Tanzvirus befallen:
"Wir möchten einen richtigen Tanzkurs belegen." Der vorerst passende Saal wurde im Gasthaus Hirsch gefunden – der Abschlussball fleißig geplant.

Die Tänzerin und ihr Mann besuchten das erste Brunnenfest der Stadt Laupheim und hörten bereits auf dem Wege zum Marktplatz Tanzmusik. Das „Swinging – Dance – Orchestra“ unter der Leitung von Michael Porter wurde vom Fleck weg für den 1. Dellmensinger Abschlussball engagiert – nur, dass jedes der teilnehmenden Tanzpaare mindestens 5 Gastpaare mitbringen musste um die Kapelle bezahlen zu können. Alles klappte und es war ein rauschendes Fest!

Immer mehr Leute wollten gerne tanzen lernen. Im Winter war der Saal recht kühl (nicht isoliert), die erwachsenen Schüler aber ob der Glühweinmengen sehr gut gelaunt.

Der Tänzerin gefiel Laupheim auf den ersten Blick: Sie suchte nach einem Saal in diesem hübschen Städtchen - das war an einem Montag. Direkt am darauffolgenden Samstag passierte das Wunder: Die Räume in der Ulmer Straße wurden angeboten und die Tänzerin bekam sie. Umbau nach ihren eigenen Wünschen, Eröffnung und:


wenn sie nicht gestorben ist, tanzt sie noch in 100 Jahren.